Süßstoff-Wissen – Häufige Irrtümer

Irrtum – Süßstoffe verursachen Diabetes!

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Immer wieder heißt es, dass Süßstoffe Diabetes verursachen. Die Streichung der Diabetikerlebensmittel hat zusätzlich für reichlich Verunsicherung gesorgt. Allerdings können wir richtig stellen, dass Süßstoffe keinen Diabetes auslösen und auch Diabetiker künftig nicht auf ihre gewohnten Produkte verzichten müssen. 

Süßstoffe steigern die Lebensqualität vieler Diabetiker, für die süßer Genuss ohne Süßstoffe stärker eingeschränkt wäre. Denn Menschen mit Diabetes oder auch einer Glucosetoleranzstörung müssen genau auf ihre Ernährung sowie ausreichend Bewegung achten. Im Gegensatz zu Zucker haben Süßstoffe den Vorteil, dass sie süßen Geschmack bieten, ohne sich auf den Blutzuckerspiegel auszuwirken. Und aufgrund ihrer Kalorien- und Kohlenhydratfreiheit können sie bedenkenlos und ohne Anrechnung in die tägliche Ernährung eingebaut werden.

Der amerikanische Diabetes-Verband unterstreicht zudem, dass "Süßstoffe das Potenzial haben, die Gesamtaufnahme von Kalorien und Kohlenhydraten zu verringern".

Allerdings wird ein moderater Zuckerverzehr bei Diabetikern toleriert. Bis zu 50 Gramm freier Zucker pro Tag gelten im Rahmen einer ausgewogenen Mischkost als vertretbar, das entspricht etwa 10 Prozent der gesamten Tagesenergie. Zucker in Erfrischungsgetränken sollte bei Diabetes nach Möglichkeit allerdings weiterhin gemieden werden.

Unsere Süßstoff-Expertin Anja Krumbe erklärt in diesem Video, was dran ist an dem Mythos, dass Süßstoffe Diabetes verursachen sollen.

Teaser: Fragen & Antworten

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